Kategorie:Seldarine

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Das Hehre Volk der Reich verehrt einen Pantheon, der gesammelt als die Seldarine bekannt ist, was so viel bedeutet wie die Kameradschaft von Brüdern und Schwestern des Waldes. Sie agieren unabhängig voneinander, doch werden die elfischen Kräfte durch Liebe, Neugierde und Freundschaft zusammengezogen, um ihre Kräfte zu vereinen bei der Erfüllung einer Aufgabe oder im Angesicht einer äußeren Gefahr.

Der anerkannte Führer der Seldarine, Corellon Larethian, der sich manchmal in Begleitung seiner Gefährtin befindet, die entweder als Sehanine Mondbogen oder Angharradh identifiziert wird, bestärkt diese Handlungsfreiheit und nötigt keinen der Seldarine irgendwelche Aufgaben zu erfüllen. Stattdessen scheinen die Götter des elfischen Pantheons zu spüren, wann etwas getan werden muss, und sammeln sich einfach, wann es nötig ist. Mit der Ausnahme von Fenmarel Mestarine leben die Seldarine im Reich Arvandor, was so viel bedeutet wie Hochwald.
Von links nach rechts: Angharradh, Aerdrie Faenya, Corellon Larethian, Fenmarel, Sashelas der Tiefe, Erevan Ilesere
Hanali Celanil, Labelas Enoreth, Rillifane Rallanthil, Shevarash, Solonor Thelandira

Die den verschiedenen Mächten der Seldarine zugeschriebenen Beziehungen variieren stark von Kultur zu Kultur. Einige Legenden halten sie als Brüder und Schwestern fest, andere glauben, dass Corellon (und manchmal Sehanine oder Angharradh) die anderen Mächte aus der natürlichen Umwelt von Arvandor geschaffen hat. Andere Gelehrte verbinden die Seldarine in verschiedenen romantischen Beziehungen. In den meisten Repräsentationen schließt das elfische Pantheon mehr Götter als Göttinnen ein, doch können Mitglieder der Seldarine sowohl als männlich als auch weiblich erscheinen. Die zweigeschlechtliche Natur der Seldarine reflektiert die Gleichberechtigung der Geschlechter in den meisten Elfengesellschaften.
Abgesehen von Meinungsverschiedenheiten über die Natur von Angharradh, gibt es unter den Elfen Faerûns einen Konsens darüber welche Mächte die Seldarine ausmachen. Jedes Elfenreich und jedes Untervolk legen ihren eigenen Schwerpunkt bei der Wichtigkeit der verschiedenen Mächte, bis zu dem Punkt wo einige Mitglieder der Seldarine aus dem Gedächtnis einiger isolierten Elfenkulturen schwinden.
Die formale Mitgliedschaft bei den Seldarine wird von Corellon bestimmt (oder einigen Mythen zufolge von Corellon und Angharradh). Im Gegensatz zu den Zwergen, die Laduguer weiterhin als ein Mitglied der Morndinsamman zählen, trotz seiner Verbannung durch Moradin, zählt das Hehre Volk keines der verbannten Mitglieder zum elfischen Pantheon, wenn sie den Terminus Seldarine verwenden. Die guten und neutralen Elfengötter, eingeschlossen Corellon, Angharradh, Aerdrie Faenya, Shashelas der Tiefe, Erevan Ilesere, Fenmarel Mestarine, Hanali Celanil, Labelas Enoreth, Rillifane Rallanthil, Sehanine Mondbogen, Shevarash und Solonor Thelandira waren schon immer angesehne Mitglieder der Seldarine, wenngleich Fenmarel seine aktive Beteiligung im Pantheon zurückgezogen hat. Viele Drowmächte, darunter Araushnee (nun Lolth), Eilistraee und Vhaeraun, wurden einst als Teil der Seldarine angesehen. Sie wurden aus Arvandor durch Corellons Dekret verbannt, nach einer Invasion der "Anti"-Seldarine, einer Koalition von bösen Göttern, welche von der verräterischen Araushnee und ihrem mitschuldigen Sohn gesammelt wurden. Vom Drow Pantheon könnte nur Eilistraee vielleicht eines Tages den Seldarine formell wieder beitreten, doch ist es wahrscheinlicher, dass sie schlicht eine enge Verbündete des Pantheons bleibt, dem sie einst angehörte. Die Dunkle Maid hatte nicht absichtlich Teil an Araushnees Intrigen, doch akzeptierte sie die Verbannung nichtsdestotrotz bereitwillig, da sie den Tag voraussah, an welchem ihre Rolle als Außenseiterin nötig sein werde, um jene Drow, die das selbstzerstörerische Dogma der Spinnenkönigin überdrüssig sind, zu leiten.
Die Seldarine sind eng verbunden mit den Göttern des Seligen Hofes und anderen sylvanischen Göttern und das Hehre Volk schließt häufig Gebete an andere Feenmächte mit ein, wenn sie die Seladrine anbeten. Alle Glaubensrichtungen, die ein Mitglied oder mehrere der Seldarine anbeten, tolerieren sowohl die Anhänger anderer Elfengötter als auch die Religionen, die eng mit der Natur verbunden sind. Der Selige Hof soll mehr oder weniger die Götter der Feen, Pixies, Nixen, Grigs, Satyren, Korreds, Nymphen, Leprachans, Dryaden, Einhörner, Zentauren, Schwanmaiden, Treants, Pseudodrachen, Feendrachen, Seligen Feen, Feenfiedlern und Ginsterfeen umfassen. Er wird von Titania und Oberon angeführt und einige dieser Geschöpfe sind ein engerer Teil des Hofes als andere. Wenngleich diese Mächte enge Bande zu den Elfen pflegen, sind sie nicht Teil der Seldarine. Der Feind des Seligen Hofes ist der Unselige Hof, der von der Königin der Luft und Dunkelheit angeführt wird, der unselige Feen, Dornenfeen und andere Wesen dienen.
Obgleich die Götter des elfischen Pantheons aktiv im kollektiven Leben ihrer Anhänger involviert sind, greifen nur wenige in Ereignisse ein, die ein bestimmtes Individuum oder gar eine kleine Gruppe von Elfen betrifft. Wie das Hehre Volk tendieren die Seldarine dazu eine sehr weitsichtige Perspektive zu haben und greifen niemals direkt in die sich entfaltende Geschichte der Reiche ein ohne es sehr genau abgewogen und diskutiert zu haben. Nennenswerte Beispiele für das Eingreifen der Seldarine haben zur Gründung und Besiedlung von Immerdar geführt, dem Abstieg der Drow, der Entscheidung Repräsentanten der Elfen zum Elfenhof von Cormanthyr zu berufen, der Gründung von Myth Drannor unter den leitenden Prinzipien seiner Verkörperung, der Gründung der Harfner, dem Beginn des Rückzugs, der im Jahre des Mondfalls (1344 TZ) begann und der Verteidigung von Immerdar im Jahre der Unbesaiteten Harfe (1371 TZ).
Elfische Mythologie besagt, dass das Hehre Volk aus dem Blut geboren wurden, welches Corellon in seinem Kampf mit Gruumsh vergoss und in den Tränen von Sehanine (oder Angharradh) gebadet wurde. Die meisten Mitglieder des Pantheons haben eine Feindschaft oder zumindest deutliche Abneigung gegenüber den Goblinoiden Pantheons. Einige Legenden besagen, dass die ersten Elfen in den Reichen völlig nach Corellons Bild geformt und gestalten waren, gewoben durch die Magie der Sonnenstrahlen, Mondstrahlen, des Waldes, der Wolken, der See und der Schatten. Andere Mythen behaupten, dass zumindest einige der Unterrassen - die Goldelfen und Mondelfen insbesondere - nach Toril durch magische Tore aus einer oder mehreren anderen Welten einwanderten. Die Mythen, die sich mit dem Ursprung des Hehren Volkes beschäftigen, sind eng mit der Fähigkeit vieler Mitglieder der Seldarine verknüpft, nicht-elfische natürliche Formen anzunehmen, die weit größer sind, als es üblich ist für ihre Avatare. Zum Beispiel ist Rillifane Rallanthil als massiver Eichenbaum erschienen, Sashelas der Tiefe als eine gewaltige, sich auftürmende (und vage humanoide) Welle von Seewasser, Aerdrie Faenya als eine weiße Wolke und Corellon Larethian als ein azurfarbener Halbmond oder Stern. In der elfischen Theologie werden die engen Bande zwischen dem Hehren Volk, der Magie und der natürlichen Welt hervorgehoben. Die meisten Glaubensrichtungen der Elfen betonen die elfische Einheit mit dem Leben und der Natur und sie tendieren dazu die Unterscheidungen zwischen Elfen und ihrer Umwelt zu verwischen, wie auch die Seldarine als Geister Avandors gelten.

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