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Kommunikationsregeln

Einführung

Auf Rivin haben sich im Laufe der Jahre mehrere Standards etabliert mit denen im Spiel selbst unterschiedliche Eindrücke voneinander abgegrenzt werden um es Mitspielern zu ermöglichen möglichst schnell zu verstehen was ihr meint und damit auch möglichst schnell wieder antworten zu können.

Grundlegendes

Alles was ihr im Spiel ohne zusätzliche Kenntnismachung schreibt, ist das was euer Charakter selbst spricht. Eine zusätzliche Kenntlichmachung mit Anführungszeichen, wie es in anderen Formen von Prosa gerne gemacht wird, ist nicht notwendig und bei uns sehr unüblich und führt daher eher zu Verwirrung.

Eine Ausnahme hierfür gilt in den als "OOC" kenntlich gemachten Gebieten oder wenn allgemein eine Pause für das RP vereinbart worden ist. Letzteres ist allerdings ziemlich selten und in diesen Fällen meist durch einen SL eingeleitet.

Emotes oder auch Handlungsbeschreibungen

Beschreibungen von Handlungen, gemeinhin "Emotes" genannt (man spricht im Verb auch von "emoten") beschreiben Handlungen eures Charakters oder Einflüsse der Spielumgebung. Prinzipiell beschreiben sie alles, was euer Charakter nicht direkt sagt, aber weiterhin im Spiel passiert.

Beispiel:

Oder:

Es bleibt euch selbst überlassen in welcher Form ihr die Emotes verfasst und auch wie detailliert. Viele Details können insbesondere bei größeren Gruppen die Übersicht schnell Verlust gehen lassen und man kann auch nicht immer damit rechnen, dass der eigene vielleicht liebevoll erstellte Emote von jedem gelesen wird, wenn zeitgleich fünf andere solcher Texte auf dem Schirm erscheinen. Allgemein geben zusätzliche Details der Situation jedoch mehr Stimmung und wirken häufig einfach besser - manchmal kann aber auch in der Kürze viel Wirkung stecken.

Scheut euch auch nicht kurze Emotes in den Sprechfluss einzubauen.

Beispiel:

Das wirkt sehr lebendig und bricht eine gerne vorkommende Trennung zwischen Beschreibung und Sprache, die jedoch nicht sehr realistisch ist zumeist, auf.

Manchmal wird zur Darstellung von Sprechweise auch eine einfache Klammer benutzt, beispielsweise so:

Es wird allerdings empfohlen Sterne zu benutzen, da Text zwischen Sternen automatisch türkis gefärbt wird und sich damit schnell vom Gesagten unterscheidet.

Es ist auch möglich und erlaubt die Spielumgebung in seine Emotes einfließen zu lassen. Seid dabei jedoch sehr vorsichtig, denn es obliegt in der Regel der Spielleitung die Spielwelt darzustellen. Es ist jedoch absolut legitim und begrüßt, die Spielwelt mit in sein Spiel einfließen zu lassen, wenn ihr euch absolut sicher seid es richtig zu machen - richtig im Sinne, wie es die Spielleitung nicht anders tun würde.

Hat ein SL beispielsweise einen NSC dargestellt und dieser mag euren Charakter aus irgendwelchen Gründen nicht, ist es nicht richtig jetzt zu beschreiben, das dies anders wäre. Besonders vermeiden solltet ihr es die Spielumgebung in einer Weise darzustellen, die euch selbst bevorteilt wenn das nicht vorher abgestimmt worden ist.

Umgebungsbeschreibungen werden manchmal doppelt umsternt, also beispielsweise so:

Power Emotes

Wenn eure Beschreibung dem Mitspieler keinen Reaktionsspielraum mehr lässt, spricht man von einem sogenannten Power Emote. Das ist eine sehr unsaubere Art miteinander umzugehen, weil es den eigentlichen Sinn des Spiels untergräbt - nämlich das auf alles was ihr macht eine Reaktion erfolgt, die ihr nicht selber kontrollieren könnt. Anders, als wenn ihr nun einen Roman schreiben würdet. Da könnt ihr machen was ihr möchtet.

In manchen Situationen ergibt sich für einen Mitspieler tatsächlich keine Handlungsalternative mehr, dann darf ein Power Emote auch durchaus verwendet werden um den Spielfluss zu beschleunigen und einige Spieler haben miteinander soviel Erfahrung, dass ihnen bewusst ist was sie machen können und was nicht. Geht aber grundsätzlich erst einmal nicht davon aus, dass dies der Fall ist.

Formuliert Emotes besser so, dass ihr Absichten und nicht vollendete Tatsachen beschreibt.

Beispiel:

Oder:

Ein kleiner, feiner aber wichtiger Unterschied. In letzterem Beispiel kann der Mitspieler immer noch schreiben, dass sie ihre Hände zurückzieht oder etwas ganz anderes im Sinn hat, auf das ihr gar nicht gekommen seid.

Wenn euch ein Power Emote begegnet, habt ihr die Wahl ihn anzunehmen oder schlichtweg in eine Absicht umzuwandeln. Sollte sich das wiederholen, weist euren Mitspieler freundlich darauf hin bitte anders zu beschreiben. Kein Mitspieler hat das Recht eurem Charakter etwas aufzuzwingen ohne eine plausible Grundlage dafür. Diese Grundlage kann aber beispielsweise eine erfolgreiche Würfelprobe sein. Wenn ein Würfelwurf ergeben hat, dass ihr von der Waffe getroffen werdet, werdet ihr getroffen. Wie das mit dem Würfeln funktioniert, das sei in einem anderen Abschnitt erläutert.

Spielleiter bilden die Ausnahmen dieser Regel. Spielleiter haben grundsätzlich das Recht Poweremotes zu verwenden und diese sind erst einmal bindend. Unsere Spielleiter achten darauf, dieses Mittel jedoch nur zu Zwecken der Handlung zu verwenden und nicht um euch zu benachteiligen - auch in einer Niederlage kann der Gewinn von Handlung stehen, kein Held hat alle Herausforderungen ohne Widerstände gemeistert. Solltet ihr dennoch glauben euch würde übel mitgespielt werden, sprecht darüber mit diesem oder einem anderen Spielleiter.

OOC

OOC Anmerkungen werden doppelt rund umklammert, beispielsweise so:

Bitte benutzt dies nur spärlich, aber manchmal ist eine OOC Aussage einfach hilfreicher als zahllose Sätze im RP.

Beispielsweise, wenn ihr einen Zauber emoten wollt bei dem aus dem Emote nicht vollständig klar wird was ihr da zaubert und manche umstehenden Charaktere jedoch erkennen könnten was euer Charakter da konkret wirkt.

Beispielsweise:

Die Information "Feuerball" hilft hier, weil es mehrere Zauber gibt die aus dieser Beschreibung hervorgehen könnten und Mitmagier jedoch eigentlich den Unterschied erkennen würden.

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Zuletzt geändert am 24.02.2015 19:18 Uhr